Ladekosten & Ladetarife im Überblick

Warum sich ein Kostenüberblick lohnt

Die Kosten fürs Laden hängen von Ladeort, Strompreis und Ladeart ab. Wer die Einflussfaktoren kennt, zahlt nicht mehr, als nötig. Der LadeGuide zeigt dir, welcher Tarif am jeweiligen Ladeort passt.

1. Ladekosten zu Hause

Das Laden zu Hause ist fast immer die günstigste Option — du zahlst deinen normalen Haushalts-Stromtarif, ohne dass ein Ladekarten-Anbieter Gebühren oder Aufschläge dazu rechnet.

Ladeoption Typische Leistung Kostenniveau (ca.)
Normale Steckdose 2,3 kW Dein Haushaltsstrompreis (ca. 0,30 – 0,45 €/kWh)
Wallbox 7,4 – 22 kW Dein Haushaltsstrompreis — oft mit Ladetarif günstiger
Wallbox + PV / Speicher 7,4 – 22 kW Eigenerzeugung, oft ca. 0,10 – 0,20 €/kWh

Warum ist das Laden zu Hause günstig?

2. Ladekosten unterwegs

An einer öffentlichen Ladesäule zahlst du mehr als nur deinen Strompreis: Dazu kommen die Kosten der Ladeinfrastruktur (Netzanschluss, Unterhalt) und der Aufschlag des Betreibers. Je höher die Leistung der Säule, desto höher in der Regel der Preis je Kilowattstunde.

Ladeoption Typische Leistung Preis je kWh (ca.)
AC-Anschluss (Supermarkt, Parkplatz) 11 – 22 kW 0,39 – 0,59 €/kWh
DC-Laden (Mittelklasse) 50 – 150 kW 0,59 – 0,89 €/kWh
HPC (High Power Charging) 150 – 400+ kW 0,79 – 1,29 €/kWh

Die Preisspannen sind typische Richtwerte für Deutschland. Tatsächliche Preise variieren stark nach Betreiber, Standort und Tageszeit — der LadeGuide vergleicht sie station- und zeitbezogen.

Warum ist öffentliches Laden teurer als zu Hause?

Genaue Konditionen (Provider-Zuschlag, Monatsgebühr, Standzeit, Roaming) hängen von der Ladekarte ab. Einen Überblick findest du auf der Seite über Ladekarten & Anbieter.

3. Worauf du achten solltest

Vor dem Laden am Ladeplatz oder der Buchung eines Ladetarifs sind diese Punkte die wichtigsten. Die Checkliste hilft dir, versteckte Kosten und unpassende Konditionen zu erkennen.

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Preis je kWh

Der Aufschlag pro Kilowattstunde ist der zentrale Kostenfaktor. Er variiert je Anbieter, Standort und Leistung — HPC ist i. d. R. am teuersten.

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Stand- und Parkgebühren

Manche Betreiber starten nach Ende der Ladezeit mit einer Gebührenuhr. Prüfe die kostenlose Ladedauer und die Standgebühren — gerade bei langsamen AC-Säulen.

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Leistung und Ladegeschwindigkeit

Eine teure DC-Säule lohnt sich vor allem, wenn du auf der Zeit bist. Bleibst du länger im Laden oder am Ziel, wird die günstigere AC-Ladung zur besseren Wahl.

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Tarifbindung und Vertragslaufzeit

Prüfe die Mindestlaufzeit und ob der Tarif monatlich kündbar ist. Günstige Abos mit fester Laufzeit lohnen sich nur bei regelmäßiger Nutzung.

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Roaming und Reichweite

Ein guter Tarif deckt deine Fahrgebiete ab — auch auf Reisen. Wer selten lädt, zahlt bei Bedarf und kommt ohne laufendes Abo aus.

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Zeitfenster und Tageszeit

Einige Betreiber unterscheiden zwischen Tag- und Nachtstunde. Wer flexibel ist, kann mit einer Ladezeit um die günstige Zeit mehrere Cent je kWh sparen.

4. Ladetarife im Überblick — Anbieter & Preise 2026

Zwei Tarifmodelle dominieren das Laden unterwegs: Ad-hoc ohne Grundgebühr (du zahlst nur pro kWh — ideal für gelegentliches Laden) und Abonnements mit monatlicher Grundgebühr, die dafür meist deutlich günstigere kWh-Preise liefern — gerade im DC-Bereich. Dazu kommen Faktoren, die an der Station überraschen:

Ad-hoc-Tarife — ohne Grundgebühr

Anbieter mit Grundgebühr 0 €/Monat und Richtpreisen pro Kilowattstunde
Anbieter / Tarif AC (Normalladen) DC (Schnellladen) Roaming (DC) Details
EnBW mobility+ S
Grundgebühr: 0 €
0,51–0,56 €/kWh (Eigennetz) 0,51–0,56 €/kWh (Eigennetz) bis 0,89 €/kWh Aktuelle Preise prüfen
E.ON Drive Light
Grundgebühr: 0 €
0,54 €/kWh (Eigennetz) 0,61 €/kWh (Eigennetz) 0,59–0,79 €/kWh Aktuelle Preise prüfen
EWE Go
Grundgebühr: 0 €
0,52 €/kWh (Eigennetz) 0,52 €/kWh (Eigennetz) 0,62 €/kWh Aktuelle Preise prüfen
ADAC e-Charge
0 € Grundgebühr für Mitglieder¹
ca. 0,55 €/kWh (Aral-Netz) ca. 0,55 €/kWh (Aral-Netz) ca. 0,75 €/kWh Zu ADAC e-Charge
Shell Recharge (Basic)
0 € Grundgebühr + 0,35 € je Ladevorgang
0,49–0,64 €/kWh (Eigennetz) 0,59–0,65 €/kWh (Eigennetz) — Aktuelle Preise prüfen

Abos — mit monatlicher Grundgebühr

Anbieter mit monatlicher Grundgebühr und Richtpreisen pro Kilowattstunde
Anbieter / Tarif Grundgebühr / Monat AC (Normalladen) DC (Schnellladen) Details
EnBW mobility+ L 11,99 €/Monat 0,39 €/kWh² 0,39 €/kWh² Aktuelle Preise prüfen
E.ON Drive More 6,99 €/Monat 0,49 €/kWh (Eigennetz) 0,55 €/kWh (Eigennetz) Aktuelle Preise prüfen
Shell Recharge e-Deal 5,99 €/Monat — 0,44–0,49 €/kWh (Shell-Netz)³ Zu Shell Recharge
Elli Premium 17,99 €/Monat ca. 0,50 €/kWh 0,45 €/kWh (IONITY) · 0,55 €/kWh (Partner) Aktuelle Preise prüfen
Allego Plus 9,99 €/Monat — 0,44 €/kWh (bis 50 kW) · 0,49 €/kWh (HPC, Allego-Netz) Aktuelle Preise prüfen

Richtwerte, Stand: 09 / 2026, Brutto (inkl. MwSt.). Tarife, Preise und Konditionen ändern sich häufig — die aktuell gültigen Preise findest du immer beim jeweiligen Anbieter: auf der Preisseite oder direkt in der Lade-App, bevor du abschließt.

¹ ADAC-Mitgliedschaft vorausgesetzt; eine Ladekarte kostet zusätzlich einmalig ca. 9 €. ² EnBW-Sommeraktion: 5 ct/kWh günstiger an EnBW-Säulen, gültig 08.07.–30.09.2026. ³ Gilt nur an Shell Recharge Schnell- & Ultraschnell Ladesäulen, max. 400 kWh/Monat, monatlich kündbar.

Weitergelesen: Passender Tarif fürs Fahrprofil

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Gelegenheitsfahrer (bis ~125 kWh/Monat)

Ohne Grundgebühr bleibt meist am günstigsten: EnBW mobility+ S, EWE Go oder Shell Recharge Basic. Du zahlst nur fürs Laden, keine laufende Bindung.

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Vielfahrer (mehr als ~300 kWh/Monat)

Abos rechnen sich meist schneller: EnBW mobility+ L, Shell Recharge e-Deal oder Allego Plus. Die niedrigeren kWh-Preise amortisieren die Monatsgebühr — gerade im DC-Bereich.

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Vorwiegend AC (Parkplatz, Supermarkt)

Hier zählt vor allem der AC-kWh-Preis. EnBW mobility+ S, E.ON Drive Light und EWE Go laden AC und DC im Eigen-Netz zum gleichen Preis — gute Optionen fürs alltägliche Normalladen.

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Vorwiegend DC-Schnellladen (Reisen, HPC)

Bei häufigen Langstreckenfahrten liefern EnBW L, Elli Premium (IONITY) und Allego Plus (HPC) die günstigsten kWh-Preise im DC-Bereich — die Grundgebühr ist schnell reingeholt.

Weitergelesen: Mehr einnehmen als nur sparen

Neben den laufenden Ladekosten gibt es einen Ertragshebel, den viele E-Auto-Halter unterschätzen: die THG-Quote mit THG-Prämie. Für die reine CO₂-Einsparung deines Fahrzeugs bekommst du heute rund 300 Euro pro Jahr — und LadeGuide bündelt die Auszahlung in der App.

LadeGuide rechnet die günstigste Ladeoption automatisch für dich aus

Strompreis, Ladeart und Gebühren — der LadeGuide vergleicht sie auf deiner Fahrt und schlägt die günstigste Option vor.

Einen vollständigen Anbieter-Vergleich findest du auf der Seite über Ladekarten & Anbieter.