Ad-hoc-Laden: Ohne Vertrag sofort laden

Ad-hoc-Laden — ohne Ladevertrag sofort loslegen

Ad-hoc-Laden bedeutet: Du lädst direkt an der Ladestation ohne vorherige Registrierung, Ladekarte oder eMSP-Vertrag. Der Ladevorgang wird meist durch einfaches Einstecken des Ladekabels und die direkte Bezahlung an der Säule per Girocard, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay gestartet.

Vorsicht bei alternativen Abläufen: Manche Betreiber kehren den Ablauf um — man muss erst nach der Reservierung oder Bezahlung das Auto anstecken. Diese alternative Bedienung ist aber jeweils deutlich bebildert am Terminal der Säule erklärt.

Ad-hoc-Laden bezeichnet das spontane Aufladen eines Elektrofahrzeugs

an öffentlichen Ladestationen ohne vorherige Registrierung, Vertragsbindung oder spezielle Ladekarte

Funktionsweise & Bezahlung

Der Ladevorgang wird direkt an der Säule gestartet und die Bezahlung erfolgt unmittelbar vor Ort, meist per Kredit- oder Debitkarte, QR-Code, Apple Pay oder Google Pay.

AFIR-Pflicht / Rechtliche Grundlage

Seit April 2024 ist diese Möglichkeit durch die AFIR-Verordnung der EU für alle neu errichteten öffentlichen Schnellladepunkte (ab 50 kW) verpflichtend.

Vorteile

Es bietet maximale Flexibilität und Barrierefreiheit, insbesondere für Gelegenheitsnutzer und Reisende.

Kosten

Ad-hoc-Laden ist in der Regel deutlich teurer (oft bis zu 60 % mehr) als das Laden mit einem Vertragstarif oder einer Ladekarte.

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Quellen

  1. Bundesnetzagentur: AFIR-Pflicht für Ad-hoc-Bezahlung ab 50 kW.
  2. Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur: Glossar zu Ad-hoc-Laden und Preisangaben.